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Buch "Wer Ja sagt ... "These 2: "In der Regel müßt Ihr für einen guten DJ ... 900 bis 1500 Euro... einkalkulieren"

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Herausgegeben von in Literatur ·
OK, es mag ja durchaus sein, dass hier von Preisen für namhafte Club-DJ's in den Metropolen von München oder Frankfurt ausgegangen wurde. Für einen "gewöhnlichen", d. h. in Qualität, Ausstattung und Auftreten den üblichen Anforderungen entsprechenden Hochzeits-DJ halte ich diesen Preis für zu hoch angesetzt - von "gerechtfertigt" oder "ungerechtfertigt" will ich hier nicht einmal sprechen.

Man muss hier unterscheiden zwischen solchen Discjockeys, die ausschließlich hauptberuflich als DJ unterwegs sind, die volle Mehrwertsteuer bezahlen, sich privat krankenversichern und sich für die Altersvorsorge was auf die Seite legen müssen.
Doch wie viele DJ's arbeiten tatsächlich im Vollerwerb - und zwar nur von der Tätigkeit als Discjockey ?


Ich kenne keinen DJ, der allein von seinen Veranstaltungen leben kann. Das Das ist allein schon mit den Kosten für eine private Krankenversicherung begründet, die bei ca. 350 Euro Beitrag monatlich erst losgeht (hoher Eigenanteil vorausgesetzt).
Zweiter Punkt ist die Mehrwertsteuer. Viele Kollegen arbeiten als Kleinunternehmer ohne Mehrwertsteuer - das macht sie bei privaten Veranstaltungen zwar günstiger, allerdings hat das bei gewerblichen Anfragen Nachteile und führt dazu, dass diese Kollegen nur einen bestimmten Umsatz ohne Mehrwertsteuer machen können.

Die allermeisten Discjockeys arbeiten zu mehr oder weniger Anteilen zusätzlich in sozialversicherungspflichtigen Jobs über die sie auch sozialversichert sind. Für viele sind die Anahme von Veranstaltungen außerhalb des Wochenendes nicht möglich.

Die Preise für einen Discjockey sind, wie Thomas Sünder richtig schreibt, von Region zu Region sehr unterschiedlich. Die günstigsten gibt es mutmaßlich in Berlin und den "neuen" Bundesländern. Die Gründe hierfür sind u. a.: Viel Konkurrenz, geringe Lebenshaltungskosten wie Miete etc..

Meinem Empfinden nach sind in den letzten drei Jahren das Ansehen und auch die Preise für Discjockeys (ich wollte eben "mobile Discos" schreiben, das darf ich aber nun nicht mehr - Begründung folgt) gestiegen. Die wirklich unsäglichen Dumping-Agenturen, die es gab, sind weitestgehend vom Markt verschwunden und die Schäden für das Ansehen, die sie hinterlassen haben, scheinen zumindst weitgehend beseitigt. Von daher stockt einem Kunden bei einem Angebotspreis von etwa 600 Euro für eine Hochzeit kaum mehr der Atem.
Wir sprechen aber hier nur von Hochzeiten. Wir bekommen auch Anfragen für Geburtstagsfeiern. Und hier ist es nach wie vor so, dass viele Kunden eine Schmerzgrenze bei 500 Euro haben - vielfach sogar deutlich darunter.
Es gibt Kollegen, die verlangen für eine Hochzeit mehr Gage als für eine Hochzeit. Aber wie ist das zu begründen ? Hat er durch eine Hochzeit mehr Aufwand ? Ist die Verantwortung größer und muss  auf einer Hochzeit die Motivation besser sein ? Ist Motivation käuflich ?
Ich finde nur einen einzigen Unterschied, und der trifft nur nach Absprache mit dem Kunden und auch nicht immer zu:Ich trage auf einer Geburtstagsfeier vielleicht eine Stoffhose die hinterher selbst in der Waschmaschine waschen kann und nicht für 7,50 Euro in die Reinigung muss.
Ich liebe Abwechslung und möchte, neben Hochzeiten,  auch gerne auf Geburtstagsfeiern und anderen Festen auflegen. Daher gibt es für mich keine Alternative: Preise für Privatveranstaltungen müssen alle gleich sein, unabhängig vom Anlass. Der Kunde erhält überall die gleiche Leistung mit derselben Qualität und eine Grundausstattung zu einem vernünftigen Preis (natürlich auch inklusive Mehrwertsteuer). Aufbauzeiten (sofern sie direkt vor- bzw. nach der Veranstaltung liegen) sind hier inbegriffen, ebenso Fahrzeiten und Fahrtkosten, sofern nicht ein ganz bestimmter DJ gewünscht wird und dieser eine Anfahrt außerhalb des üblichen Rahmens hat. Mit diesem Grundpaket sind viele Kunden zufrieden, zumal hier üblicherweise auch bis zu acht echte DJ-Stunden inbegriffen sind. Preissysteme mit 5 DJ-Stunden machen für mich keinen Sinn.
Die Kosten für die Bereitstellung des Equipment staffelt sich entsprechend der Größe des Veranstaltungsraums. So braucht ein DJ in einem kleineren Saal für bis zu 50 Personen eine andere Anlage zur Beschallung als in einer Halle für 250 Personen. Bleibt man hier in einem bestimmten Limit und einem Zeitrahmen für den DJ von 8 Stunden reiner Musikspielzeit, so ist ein DJ für um die 600 Euro zu bekommen - bei größeren Veranstaltungen und mehr Musikspieldauer etwas mehr.






discoline - dj-team Tel.: 07634 / 504848
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